Ausbildungsberuf Industriemechaniker/in


Als Industriemechaniker/in arbeitest du in der Produktion im Bereich Endmontage und bist zuständig für die Montage, Einrichtung, Umrüstung und Inbetriebnahme von Baugruppen.

Industriemechaniker/innen sind im Feingerätebau tätig, wo sie dafür sorgen, dass Bauteile und Komplettsysteme montiert und fertig gestellt werden. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.

Statement von Maximilian Opitz

"Ich lerne den Beruf Industriemechaniker in Fachrichtung Feingerätebau, weil ich es spannend finde Teil eines Teams zu sein, welches aus hochpräzise gefertigten Einzelteilen und fachgerechter Montage High-Tech Produkte fertigt, die weltweit Verwendung finden. Für mich die perfekte Kombination von handwerklicher Tätigkeit und Technik."

Ausbildung Industriemechaniker/in Lea Schott

Ausbildung am Standort Bad Kreuznach

Auszug der Inhalte der Ausbildung:

  • Einrichten und Prüfen der Funktionen von Bauteilen und Komplettsystemen
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen
  • Anwenden von Qualilätsmanagementsystemen
  • Warten und Reparieren von Bauteilen und Montageplätzen
  • Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen, Schweißen und Löten von Materialien
  • Montieren und Demontieren von Baugruppen und Komplettsystemen nach technischen Unterlagen

Ausbildungsdauer: i. d. R. 3 ½ Jahre

In den ersten Jahren findet die Ausbildung als berufliche Grundbildung und Vermittlung von Kernqualifikationen statt. Die darauf aufbauende berufliche Fachbildung folgt im letzten Jahr. Parallel zur betrieblichen Ausbildung wird an der Berufsbildende Schule in Kirn der Berufsschulunterricht vermittelt. Dieser findet in Teilzeitform, d.h. an einem oder zwei Berufsschultagen in der Woche, statt.

Prüfungen:

Nach 18 Monaten findet die durch das Berufsbildungsgesetz vorgeschriebene Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung statt. Das Ergebnis der Prüfung geht mit 40% in das spätere Endergebnis der Gesamtprüfung ein. Die Prüfung gliedert sich in einem praktischen und einen schriftlichen Teil.

Am Ende der Ausbildungszeit wird Teil 2 der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz abgelegt. Die Abschlussprüfung wird als betrieblicher Auftrag durchgeführt. Dabei gilt es, die unterschiedlichsten Prüfungsaufgaben und –anforderungen aus dem Tätigkeitsbereich zu beherrschen.

Arbeitsgebiet nach der Ausbildung:

Der Industriemechaniker ist auf Grund seiner Ausbildung für Tätigkeiten im Bereich der Herstellung und Instandhaltung von Baugruppen und Systemen qualifiziert. Bei Jos. Schneider Optische Werke GmbH ist dies im Bereich der Produktion / Endmontage:
Montieren, Prüfen, Inbetriebnehmen, Inspizieren und Instandsetzen von mechanischen und Optischen Geräten. Außerdem übernehmen Sie Reparatur- und Wartungsaufgaben.

Berufliche Weiterbildung:

Durch berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen können nach der Ausbildung die Meisterprüfung oder die Technikerprüfung und darauf aufbauend die Prüfung zum Technischen Betriebswirt abgelegt werden.
Ebenso gibt es verschiedene Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, die durch die Teilnahme an Lehrgängen und Kursen verschiedener Bildungsträger erworben werden können.

Als weitere Möglichkeit kannst du ein duales Studium im Bereich des Wirtschaftsingenieur-
wesens absolvieren.

Voraussetzungen zur Beginn der Ausbildung:

Qualifizierten Hauptschul- oder Realschulabschluss und mindestens „gute“ Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik.

Ausbildungsberuf Industriemechaniker/in

Hier geht's zum Film „Ausbildungsberuf Industriemechaniker/in" bei Schneider-Kreuznach, welcher im Rahmen eines Azubi-Projektes von zwei unserer Auszubildenden produziert wurde. Viel Spaß beim Anschauen.

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